Bei Ihren Fragen rund um Heizung und Energie geht es um mehr, als Technik und Funktion. Es geht um Ihre Sicherheit, um Wohn- und Lebensqualität und nicht zuletzt auch um den Schutz unserer Umwelt. Jeder von uns kann einen entscheidenden Beitrag zur Lösung der Umweltfragen beitragen. Was heute gebaut wird, entscheidet über die Wohnqualität und den Wert einer Immobilie und hat über Jahrzehnte Konsequenzen. Gerne begleiten wir Sie bei Ihren Überlegungen und Entscheidungen.
Technik und Fakten: Ein Drittel der Energie wird in Deutschland für das Heizen verbraucht und hier liegt auch das größte Potenzial zur Energieeinsparung. Neben der Energie- und Kosteneinsparung bietet jede Heizungsmodernisierung die Chance zum Schutz unserer Umwelt.
Das Thema Heizung und Energie hat viele Aspekte und bietet eine fast unüberschaubare Vielfalt an technischen Alternativen. Auf dieser Seite finden Sie eine Zusammenstellung der wichtigsten Basisinformationen. Sie haben konkrete Fragen oder Wünsche? Sprechen Sie uns an und nutzen Sie unsere Kompetenzberatung - selbstverständlich kostenlos und unverbindlich.
• Holzpelletheizungen
Holz ist ein Brennstoff, dessen sich die Menschen seit Jahrtausenden bedienen.
Immer beliebter wird der Einsatz von Holzpellets. Das sind gepresste Holzspäne,
wie sie etwa als Hobel- und Sägespäne in holzverarbeitenden Betrieben
entstehen. Pellets bestehen aus Waldrestholz, Spänen und anderen
unbehandelten Abfallprodukten der Holzindustrie, die unter hohem Druck
zusammengepresst werden. Bindemittel ist der holzeigene Stoff Lignin. Pellets
zeichnen sich aus durch einen hohen Brennwert. Der Heizwert pro Kilogramm
beträgt ca. 4,9 kWh. Dies entspricht dem Energiegehalt von etwa einem halben
Liter Heizöl.
Das Funktionsprinzip einer Holzpelletheizung: ... mehr Moderne Pelletöfen verfügen über eine automatische Zufuhr von Holzpellets in
den Verbrennungsraum. Die Menge der Pellets wird durch die vorgewählte
Raumtemperatur oder Heizleistung geregelt. Die Pellets werden über eine
Schnecke zugeführt und elektrisch gezündet. Der exakt abgestimmte
Brennvorgang ermöglicht einen Wirkungsgrad von 95% bei sehr geringen
Abgaswerten.
Die Versorgung des Heizkessels mit Pellets über eine Förderschnecken und die
Regulierung der Leistung der Anlage erfolgt automatisiert und aufeinander
abgestimmt. Wird weniger Wärme benötigt wird weniger Brennstoff in den Ofen
geleitet. So bleibt der Wirkungsgrad immer gleich hoch. (zurück) Wir unterscheiden drei Technikalternativen: ... mehr
1. Einzel-Pelletöfen haben eine maximale Heizleistung von 2 bis 10 kW. Sie
werden zum Heizen einzelner Wohnräume eingesetzt. Durch den Einbau einer
so genannten Wassertasche können die Öfen aber auch in eine bestehende
Heizanlage integriert werden.
2. Eine Pellet-Zentralheizung dient der Heizung und Warmwasserversorgung. Im
Vergleich zu Einzelöfen haben sie eine größere Heizleistung von bis zu 70 kW.
Sie werden in einem separaten Heizungsraum aufgestellt. Die Pellets werden in
einem großen Vorratsbehälter gelagert und der Anlage automatisch zugeführt.
Das kann geschehen durch eine Förderschnecke. Dafür muss sich der
Lagerraum in unmittelbarer Nähe zur Anlage befinden. Bei der Zuführung über
ein Vakuum-Saugrohr kann die Entfernung bis zu 20 m betragen. Der Zuführweg
muss hier nicht gerade verlaufen.
3. Kombikessel nennt man die Pelletöfen, die sich zusätzlich mit Stückholz
befeuern lassen. Je nach Ausstattung lassen sich die Kessel von Hand auf den
jeweiligen Betrieb umstellen oder nehmen diese Umschaltung automatisch vor. (zurück)
Wissenswert:
- Das Heizen mit Holzpellets wird finanziell gefördert. Diese
Fördermöglichkeiten gelten aber nur für Kessel, die bestimmte
Anforderungen erfüllen. Welche das sind, lesen Sie hier ...
- Fördermittelsuche hier ....
Gut informiert, gut entschieden.
Gute Information ist die beste Grundlage für eine langfristig und nachhaltig gute
Entscheidung. Hierbei unterstützen wir Sie gerne mit unserer
Kompetenzberatung. Ergänzend haben wir für Sie einige Links
zusammengestellt ... mehr
- Stiftung Warentest zum Thema Heizungsmodernisierung: mehr
- Stiftung Warentest zum Thema Energiesparförderung: mehr
- dena – Deutsche Energieagentur zum Thema Bauen und Modernisieren: mehr
- Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie zu den Themen Energieeffizienz und -einsparung: mehr
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• Öl- und Gas-Brennwerttechnik
Der Brennwertkessel ist aktuell die modernste Technologie für die Verbrennung
von Erdgas und Erdöl. Sie kann zum Heizen und zur Brauchwassererwärmung
genutzt werden.
Im Unterschied zu konventionellen Heizkesseln wird durch den Einsatz von
Brennwerttechnik deutlich weniger Energie verbraucht und erheblich weniger
Schadstoffe an die Umwelt abgegeben. Brennwertkessel haben im Vergleich zu
konventionellen Heizkesseln eine bis zu 10 bis 20 Prozent bessere
Energieausnutzung. Dieser hohe Wirkungsgrad wird erreicht, da auch die in den
Abgasen enthaltene Wärme des Wasserdampfes genutzt wird.
Das Funktionsprinzip ... mehr Erdöl und Gas verbrennen überwiegend zu Kohlendioxid und Wasserdampf.
Herkömmliche Heizungsanlagen können die Wärme des Wasserdampfes nicht
verwerten. Brennwertgeräte hingegen kondensieren diesen Wasserdampf und
nutzen zusätzlich die dabei frei werdende Wärme. (zurück)
Wissenswert
- Die etwas höheren Anschaffungskosten rechnen sich durch die
Energiekosteneinsparung.
Gut informiert, gut entschieden.
Gute Information ist die beste Grundlage für eine langfristig und nachhaltig gute
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- Stiftung Warentest zum Thema Heizungsmodernisierung:
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- Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie zu den Themen Energieeffizienz und -einsparung
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• Wärmepumpen
Erdreich und Grundwasser enthalten Wärme. Wärmepumpen machen sich diese
Quellen zu Nutze, indem sie das Temperaturniveau der entnommenen Wärme
anheben und anschließend in die Heizung einspeisen.
Wärmepumpen haben, sehr vereinfacht gesagt, das gleiche Funktionsprinzip ... mehr wie ein Kühlschrank. In einem geschlossenen Kreislauf zirkuliert ein Kältemittel.
Dieses Arbeitsmittel nimmt Wärme im Kühlschrankinneren auf, um sie an der
Geräterückseite an die Umgebung abzugeben. Eine Wärmepumpe funktioniert
genau so, nur dass an Stelle der Kälte Wärme genutzt wird. Die Wärme wird der
Wärmequelle wie Erdreich, Grundwasser oder Außenluft – allerdings auf
niedrigem Temperaturniveau entnommen. Die Wärmepumpe hebt das
Temperaturniveau an. Hierfür wird Antriebsenergie benötigt. Der Funktionsgrad
der Wärmepumpe ergibt sich daraus, dass die aus der Umwelt entnommene
Wärme um ein Mehrfaches größer ist als die zur Temperaturanhebung
erforderliche Antriebsenergie. (zurück)
Wissenswertes
- kein Brennstofflagerraum erforderlich
- kein Kamin notwendig, keine Schornsteinfegerkosten
Gut informiert, gut entschieden.
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• Kraftwärmekopplung
Als Kraft-Wärme-Kopplung bezeichnet man die gleichzeitige Gewinnung von
Strom und nutzbarer Wärme für Heizzwecke in einem Heizkraftwerk. Was früher
überwiegend in Produktionsprozessen zum Einsatz kam, erfreut sich in
entsprechend kleiner ausgelegten Einheiten zunehmender Beliebtheit für Einoder
Mehrfamilienhäuser. Diese kleinen Einheiten nennt man
Blockheizkraftwerke (BHKW).
Das Funktionsprinzip ... mehr Die KWK kann mit jedem Brennstoff und jeder Energiequelle mit einem
Temperaturniveau ab ca. 210 °C genutzt werden. In Betracht kommen neben
fossilen Energien auch erneuerbare Energien. Die Verbrennungskraftmaschine
wie zum Beispiel ein Motor oder eine Gasturbine treibt einen Generator an und
erzeugt dadurch elektrischen Strom. Die Abwärme, die im Motorblock anfällt,
wird über einen Wärmetauscher zur Heizwassererwärmung verwendet. Die im
Abgas enthaltene Energie wird zur Dampferzeugung (Prozesswärme) genutzt
und/oder mittels Wärmetauscher zur Brauchwassererwärmung. (zurück)
Gut informiert, gut entschieden.
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• Photovoltaik bezeichnet die Umwandlung von Sonnenlicht in Strom. Sie sind
nicht mehr wegzudenken, die blauen Flächen auf vielen Dächern. Ihre installierte
Leistung ist in den letzten Jahren nicht zuletzt durch die Förderung des
Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) stark gestiegen.
Auch wenn die Vergütungssätze nach und nach reduziert werden, bleibt der
Einsatz einer PV-Anlage dennoch ein ökonomisch und ökologisch sinnvoller
Schritt.
Das Funktionsprinzip einer PV-Anlage: ... mehr In Solarzellen wird das einfallende Sonnenlicht unter Ausnutzung des
photovoltaischen Effekts in Elektrizität umgewandelt. Dabei lösen Photonen in
Halbleitern negativ geladene Elektronen aus dem Atomverbund und bewirken so
einen Stromfluss. Der so produzierte Gleichstrom wird über Gleichstromleitungen
zum Wechselrichter geführt. Dieser wandelt den Gleichstrom in Wechselstrom
um. Danach besteht die Möglichkeit, den Strom entweder selbst zu nutzen oder
ins öffentliche Netz einzuspeisen . Beide Varianten werden nach dem
Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) vergütet. (zurück)
Wissenswert:
- Auf einer circa 30 qm großen Dachfläche eines durchschnittlichen
Einfamilienhauses können
- 4 bis 5,5 kWp* Leistung an Photovoltaikflächen installiert werden.
- Bei Süd-Ausrichtung können pro kWp Fläche 850 bis 900 kWh Ertrag pro
Jahr erzielt werden. Bei Ost-West-Ausrichtung sind es immerhin noch
lohnende 650 bis 700 kWh.
- Eine PV-Anlage produziert in 2 bis 4 Jahren die Energiemenge, die für die
gesamte Produktion und den Aufbau notwendig ist.
- Fördermittelsuche hier ....
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Unter • Solarthermie versteht man die Nutzung von Sonnenenergie zur
Erwärmung von Brauchwasser oder zur Unterstützung der Heizung.
Diese Nutzung der Sonnenenergie ist doppelt sinnvoll: für die Senkung der
Kohlendioxid-Emission und die Vermeidung zusätzlicher Belastungen durch
steigende Energiepreise.
Das Funktionsprinzip einer solarthermischen Anlage ist denkbar einfach: ... mehr Mit Hilfe von Solarkollektoren wird Wasser erwärmt, welches zum Heizen oder in
Bad und Küche verwendet wird. Der Kollektor nimmt die Sonnenstrahlung auf
und wandelt diese über einen Absorber in Wärme um. Die Wärme wird von einer
Wärmeträgerflüssigkeit aufgenommen, die den Absorber in Kupferrohren
durchströmt. Diese Wärme wird über einen Wärmetauscher an das
Brauchwasser abgegeben. (zurück) Wir unterscheiden zwei Einsatzbereiche: ... mehr
- Deckung des Warmwasserbedarfs
Mit einer durchschnittlichen Solarwärmeanlage lässt sich
der Energiebedarf für die Brauchwassererwärmung von
Mai bis September vollständig decken. Im Winter dient die
Solaranlage zur Vorerwärmung des Kaltwassers. Die
restliche Energie kommt von der konventionellen Heizung.
- Solare Heizungsunterstützung mit Kombianlagen
Mit einer etwas größeren Kollektorfläche kann die
Solaranlage auch zur Heizungsunterstützung genutzt
werden. So kann in Frühjahr und Herbst die Heizung
unterstützt und somit Heizenergie eingespart werden.
(zurück)
Wissenswert:
- Die Brauchwassererwärmung erfordert etwa 1 bis 1,5 qm Kollektorfläche pro
Person.
- Zur Heizungsunterstützung sind ca. 2 bis 2,5 qm
pro Person notwendig.
- Für einen Haushalt bis 4 Personen sollte das Pufferspeichervolumen bei 450 l liegen.
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